Unvergeßlich:
Die Spiele
von Helsinki






Paavo Nurmi trug 1952 die olympische Flamme ins Stadion
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Die Olympischen Spiele 1940, die in Helsinki ausgerichtet werden sollten, fielen dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer. Nach Friedensschluß unternahm Helsinki einen zweiten Anlauf, die Spiele zu ergattern: Diesmal mit Erfolg.

Die Olympiade 1952 bedeutete für die Finnen nach dem verlorenen Krieg unendlich viel. Sie bot den Leuten die Möglichkeit, ihren Nationalstolz wiederzuerobern und sich im Glanz der Sportheroen zu sonnen. Sportliche Erfolge waren mehr als andere dazu angetan, das angeschlagene Selbstwertgefühl zu heben.

Die Ausrichtung der Spiele geriet Finnland zu einem weltweit beachteten Erfolg. Die Spiele in Helsinki gelten noch immer als die letzte „sportliche” Olympiade, von einem Medienzirkus konnte noch keine Rede sein.

4925 Sportler aus 69 Ländern waren in Helsinki vertreten. Aus Finnland, dessen Anteil an der Weltbevölkerung nur knapp mehr als ein Promille ausmacht, nahmen stolze 260 Athleten teil.

Die Spiele von Helsinki waren auch insofern bedeutsam, als Russland/Sowjetunion zum ersten Mal seit 1912 wieder präsent war.